Sonntag, 30. April 2017

[Rezension] Zerschnitten


  • Originaltitel: Trust no one
  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (8. August 2016)
  • ISBN-10: 3453438558
  • ISBN-13: 978-3453438552
  • Link zum Heyne Verlag [*KLICK*] und amazon [*klick*]
Klappentext:
 Henry Cutter hat viele Menschen ermordet – sehr viele Menschen. Doch die Morde finden nur in seiner Imagination statt, denn er ist ein berühmter Thrillerautor. Eines Tages behauptet Cutter allerdings, die geschilderten Taten tatsächlich begangen zu haben. Niemand glaubt dem Autor, denn unlängst wurde bei ihm eine voranschreitende Demenz diagnostiziert. Cutter kann keiner Erinnerung mehr trauen. Das Problem ist nur, dass in seiner Umgebung plötzlich schreckliche Morde geschehen. Bestialisch – wie in den Büchern von Henry Cutter ...
[Klappentext/Grafik: randomhouse.de] 

Kritik:
Paul Cleave gehört zu meinen liebsten Thriller-Autoren, denn ich habe fast alle Bücher von ihm verschlungen und kann sie nur weiterempfehlen. Daher erhoffte ich mir bei dieser Geschichte gar nichts, da ich wusste, dass es mich wieder begeistern wird.
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Doch dem war leider nicht so. Mehrmals habe ich mich gefragt, ob es wirklich von Paul Cleave, dem Autor von „Der siebte Tod“, geschrieben wurde, da dieses Buch meine Nummer 1 ist.

Die Geschichte fing sehr ruhig an, sodass ich auf die Spannung lange warten musste. Selbst nach 100 Seiten passierte einfach nichts. Erst ab Seite 180 gewann das Buch an Pfad, was dann aber wieder nachließ. Ich würde sagen, dass es ein auf und ab war.
Ein Thriller sollte den Leser von der ersten Seite an packen und erst am Ende loslassen. Doch diese Geschichte kam mir eher wie eine Lektüre über Alzheimer vor und nicht wie ein Thriller. Ich persönlich fand es anfangs sehr interessant, wie ein Mensch mit Alzheimer lebt, aber dass nichts weiter passierte, empfand ich als enttäuschend.

Die Grundidee hat mich ebenso dazu angefixt, dieses Buch zu lesen, denn heutzutage man liest in Büchern nicht oft über einen Protagonisten mit Alzheimer. Daher war ich gespannt, wie Paul Cleave diese Thematik in einem Thriller verpacken möchte. Doch das gelang ihm nicht.
Ebenso fehlte mir der flüssige und spannende Schreibstil von dem Autor. Diesmal war es eher lahm und alles wurde in die Länge gezogen. Und die Atmosphäre war einfach erdrückend.

Dennoch hat er immer wieder versucht, die zähen Momente mit etwas Spannung zu überspielen. Dies gelang ihm auch nur für etwa 40 Seiten. Dann ließ es auch wieder nach.

Fazit:
Als großer Paul-Cleave-Fan enttäuschte mich dieses Buch sehr, da ich weiß, wie grandios seine Geschichten sonst sind. Dennoch verfolge ich weiterhin seine Thriller, denn er sprach eine interessante Thematik an, die leider nicht in einem spannenden Thriller so umgesetzt wurde, wie er sonst kann.

Der Autor:
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© Paul Cleave
 Zunächst galt für Paul Cleave vor allem eines: durchhalten. In der Schule eckte er mit seinen düsteren Kurzgeschichten bei den Lehrern an, und bevor sein erster Roman veröffentlicht wurde, stand er aus Geldmangel vor der Wahl, eine Arbeit aufzunehmen oder sein Haus zu verkaufen. Das Risiko, das er durch den Hausverkauf einging, ihm aber Zeit fürs Schreiben bescherte, zahlte sich aus: 2006 erschien sein Thriller „Der siebte Tod“, und schon ein Jahr später konnte man den Namen des 1974 in Christchurch geborenen Autors auf den internationalen Bestsellerlisten finden. Dass dies der Lohn harter Arbeit und kein Zufallstreffer war, zeigte Cleave eindrucksvoll mit seinem zweiten Thriller „Die Stunde des Todes“, der ebenfalls ein internationaler Erfolg wurde. Gut, dass er durchgehalten hat! 


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Vielen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars


[Neuerscheinungen] Mai 2017

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8. Mai 2017
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8. Mai 2017
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22. Mai 2017
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24. Mai 2017
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Dienstag, 18. April 2017

[Rezension] Alles oder nichts



  • Originaltitel: En enda risk
  • Broschiert: 704 Seiten
  • Verlag: LYX (16. März 2017)
  • ISBN-10: 3802599470
  • ISBN-13: 978-3802599477
  • Link zum LYX Verlag [*KLICK*] & amazon [*klick*]
Klappentext:
 Ambra ist eine erfolgreiche Journalistin auf der Suche nach einer heißen Story.
Tom ein ehemaliger Elitesoldat, dem Schreckliches zugestoßen ist.

Ambra muss an den Ort zurückkehren, an dem sie niemals wieder sein wollte.
Tom versucht hier, sich ins Leben zurück zu kämpfen.

In Kiruna, im Norden Schwedens, wo klirrende Kälte und ewige Dunkelheit herrschen, begegnen sich zwei Menschen, die auf der Flucht vor ihrer eigenen Vergangenheit sind. Zwei Menschen, die tiefe Wunden tragen. Und niemandem vertrauen.

Zwei Menschen, die von der Anziehungskraft, die zwischen ihnen herrscht, überwältigt werden.

Es kommt ihnen falsch vor. Und doch so beängstigend richtig.
Aber können sie einander wirklich heilen?
Oder wird ihre Liebe sie ein für alle Mal zerstören?
[Klappentext/Grafik: luebbe.de/lyx]
Kritik:
Von „Die Erbin“ und „Ein einziges Geheimnis“ habe ich so viele positive Rezensionen gelesen, dass ich unbedingt den neuen Band lesen wollte, da mich dieser inhaltlich ansprach. Ich hatte aber nicht damit gerechnet, dass mir diese Geschichte so unter die Haut gehen würde.

Ambra und Tom litten unterschiedliche Schicksalsschläge, was sie umso mehr verbindet.
Ambra wurde von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gezerrt, so dass sie kein Vertrauen zu Menschen hat und nie wahre Liebe empfand. Doch das ist nicht alles, denn sie war ein misshandeltes Opfer.
http://media.bonnierforlagen.se/bokbilder/b/9789137146799.jpgTom dagegen leidet noch immer an den psychischen Folgen seiner Geiselnahme. Beide lernen sich bei einem Interview von Ambra kennen, bei dem sie über verängstigte und hilflose Menschen berichtet. Doch dieses Interview wird ein Verhängnis, denn Tom möchte nicht über seine Angstzustände und seine Erfahrungen im Tschad sprechen, aber Ambra möchte den Bericht um jeden Preis veröffentlichen. Die Frage ist nun: Kann der Elitesoldat Ambra verzeihen, dass sie seine Gefühle missbraucht oder stellt er sich seiner Ängste und entscheidet sich für Ambra und ihrem Bericht, um mit ihr an seiner Seite seine Vergangenheit abzuschließen?

Der Schreibstil war sehr beruhigend und zugleich fließend. Es passierte einfach so viel, dass man gar nicht merkte, wie schnell sich das Buch dem Ende neigte. Obwohl man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann, tauchen trotzdem Charaktere aus den vorherigen Bänden auf, die aber eine kleine Nebenrolle spielen.

Dieses Buch ist kein gewöhnlicher new-adult-Roman, in dem nur die Protagonisten und ihre Gefühle im Mittelpunkt stehen, sondern viel tiefgründiger. Denn es greift Themen wie Krieg und Journalismus auf. Ebenso erfahren wie mehr über das Leben in Pflegeheimen, die sich nicht an die Richtlinien halten.

Zum Cover muss ich sagen: Sowohl das deutsche als auch das originale Cover sind atemberaubend schön.

Fazit:
Simona Ahrnstedt - Autor
© Simona Ahrnstedt
Zwei verletzte Seelen treffen aufeinander und können nicht ohne einander. Eine dramatisch tiefgründige Geschichte, um den Mut, sein Leben in die Hand zu nehmen und endlich einen Neuanfang zu starten. Die Autorin sprach viele interessante Themen an und verbindet es mit einer gefühlvollen Handlung. 

Die Autorin:
 Simona Ahrnstedt lebt in der Nähe von Stockholm. Nach mehreren historischen Romanen war Die Erbin ihr erster zeitgenössischer Roman, mit dem sie es sogleich an die Spitze der schwedischen Bestsellerliste schaffte. Sie ist die erste schwedische Liebesromanautorin, deren Romane ins Englische übersetzt und in den USA erscheinen werden.



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Vielen Dank an den LYX-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars



Donnerstag, 6. April 2017

[Rezension] Beautiful Burn

  • Originaltitel: Beautiful Burn
  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (1. März 2017)
  • ISBN-10: 3492310117
  • ISBN-13: 978-3492310116
  • Link zum Piper Verlag [*KLICK*] & amazon [*klick*]
Klappentext:
Verzweifelt und von aller Welt verlassen, legt sich Ellie Edson mit allen an. Auch mit dem unverschämt gut aussehenden und arroganten Tyler Maddox. Als er sie auf einer Party kennenlernt, ist er von Ellies extremer Persönlichkeit und ihrem aufbrausenden Temperament fasziniert. Seine Gefühle für sie werden mit der Zeit immer stärker, aber er merkt: Ellies Dämonen sind wohl der mächtigste Feind, dem sich je ein Maddox-Bruder stellen musste.

[Klappentext/Grafik: Piper.de] 

Kritik:
"Beautiful Disaster" konnte mich damals ganz und gar nicht überzeugen, denn es war zu klischeehaft und unrealistisch. Doch ich wollte der Autorin eine zweite Chance geben und mir das neue Werk von ihr vornehmen, um zu schauen, ob sie eine bessere Story liefern kann.

http://images.gr-assets.com/books/1452456357l/23714544.jpgDie unglückliche Ellie Edson hat es satt, dass andere über ihr Leben bestimmen, anstatt sich um sie zu sorgen. So gibt sich den nächtlichen Partys und Rauschmitteln hin. Eines Abends lernt sie den attraktiven Tyler Maddox kennen, doch dieser steht eher auf One-Night-Stands und nicht auf verletzte Frauen. Nach und nach entwickelt er Gefühle für Ellie, die eine arrogante Facette aufzusetzen scheint.

Ellies Leben ist in tausend Stücke zerbrochen: sie hat niemanden, dem sie sich anvertrauen kann. So verkriecht sie sich immer mehr in ihr Schneckenhaus und glaubt, dass Alkohol sie von all ihren Sorgen befreien kann. Trotz ihrer leeren Seele findet sie bei Tyler Halt. Da die Handlung aus ihrer Perspektive erzählt wird, kann man sich sehr gut in ihre Lage versetzen. Als Hauptprotagonistin wurde sie mir immer sympathischer, denn sie erinnerte mich an Violet aus "Violet & Luke". Ich finde es interessant, wie kaputte Charaktere durch die Liebe eines Menschen anfangen zu blühen. Und so kehrt auch Ellie mit Tylers Zuneigung und Leidenschaft ins Leben zurück.

Tyler ist sich seiner Attraktivität bewusst und nutzt sie aus, um Frauen ins Bett zu bekommen. Doch in Ellie sieht er kein Objekt der Begierde, sondern eine junge Frau, die eine schwere Last mit sich zu tragen hat. Im Vergleich zu seinem Zwillingsbruder trägt er den Beschützerinstinkt und weiß gleich, dass er Ellie vor ihren bösen Geistern zu beschützen hat. Obwohl er sich vorgenommen hat, sich auf keine Frau einzulassen, sondern nur seiner Arbeit als Feuerwehrmann nachzugehen, kann er nur an die wunderschöne Ellie, mit dem großen Mundwerk und den leeren Augen, denken.

Ich muss zugeben: dieses Buch hat mich mitgenommen. Nach "B.D." wusste ich nicht, ob ich je ein Buch von Jamie McGuire lesen werde, doch nun hat sie mich begeistern können. Ihr Schreibstil war flüssig und passte sich stets der gegebenen Situation an.

Jamie McGuire
© Amy Murtola
Fazit:
Wer von "Beautiful Disaster" enttäuscht war, sollte diesem Buch eine Chance geben, denn sowohl die Charaktere als auch die Handlung sind vorher gut durchdacht und wunderbar gewählt. Man taucht in eine Geschichte voller Gefühle und Leidenschaft ein.

Die Autorin:
Jamie McGuire ist in Tulsa, Oklahoma, aufgewachsen und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in der Nähe ihrer Heimatstadt. Ihr erster Roman, »Beautiful Disaster«, war ein internationaler Erfolg, an den sich weitere New-York-Times-Bestseller anschlossen.



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Vielen Dank an den Piper-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars